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Gestern Abend war ich noch kurz in meinem geliebten Zauberwald um um etwas Bärlauch zu bitten.

Wie schön es ist im Abendleuchten von frühlingshaften Vogelgezwitscher liebevoll begrüsst zu werden. Die Abendstimmung im Wald erleben zu dürfen und mich so sehr Willkommen zu fühlen – als Teil dieser einzigartigen Synphonie und scheinbaren Balance, die Geräusche der Tiere, das knistern im Unterholz, diese eingebettet sein beruhigt mich sehr und lässt mich eintauchen in diesen einen Moment, in diesen einen Augenblick wo das Leben zusammenfließt.

Vieles hat sich in unseren Wäldern verändert, es ist nicht mehr wie einst. Es werden so viele Bäume gefällt wie noch nie so scheint mir, oft höre ich die Motorsägen, es stimmt mich so traurig, weil es in meinen Augen einer Verwüstung gleicht – es fällt mir noch so schwer es anzunehmen.

Und in all dem dazwischen erblüht die Natur, spriest es DENNOCH und trotzdem. Die grüne Kraft des Bärlauchs, was er wohl denken würde wenn er sich umblickt in all dem was sich verändert? Er kommt, ist da, erblüht, atmet ein, atmet aus, verschenkt sich. Und gerade jetzt bereites sich in mir Hoffnung aus. Mit seinem wunderbaren grün, mit dem Duft den er mir schenkt, der mir zuflüstert, mich umhüllt, mir Zuversicht schenkt das der Wandel sich vollzieht, außen wie innen.

Dankbar das du da bist – immer und immer wieder kommst, dich hingibst und deinen starken Lebensimpulsen folgst und ich kommen darf zu dir. Dennoch auch wenn sich so vieles wandelt.

In tiefer Liebe zu Dir geliebten Mutter Erde.

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