Wie gesegnet sind wir inmitten einer so schönsten Natur leben zu dürfen.
Jedes Jahr aufs Neue verzaubern mich die Märzenbecher. Wie ein unfassbar großer Teppich ziehen sie sich durch unseren Märchenwald und verschenken ihren schönsten, tiefen, erinnernden, ureigenen Zauber.
Ich fühle die alten Märchen in mir aufsteigen, sie erinnern mich an das märchenhafte in mir, Gefühle der puren Freude, der Magie, des Frühlingserwachens steigen in mir auf. Ich kann mich gar nicht genug freuen, mich nicht genug satt sehen, sie nicht genug berühren mit meinem Sein. Am liebsten würde ich jedes einzelne begrüßen. So oft halte ich inne, schaue, staune, sie haben längst mein Herz erobert. Meine Tochter springt umher und pustet Seifenblasen sie zu segnen, klingelt an ihren Glöckchen, begrüßt das Aufspriesen der Lebenskraft. Es ist nicht mehr aufzuhalten, das was im Verborgenen war wird langsam sichtbar.
Menschen kommen ihretwegen von weit her, sich an ihnen zu erfreuen, sie tief in ihrem innern zu ehren. Sie gehen achtsam, behütend, liebevoll, um keines zu zertreten, es berührt mein Herz mit welcher Verbundenheit sie sind. Immer wieder bleiben sie stehen, blicken sich um, ich sehe es an ihrem Leuchten das etwas tief in ihnen angerührt wird, genau wie in mir. Verbunden mit allem was ist, lebt, atmet, ein ähnliches Schwingen im Innern, genau wie in mir, von denen sie sich berühren lassen. An ihrer Haltung, wenn sie zu Boden blicken, wirkt es wie eine tiefe Verneigung.
Es gab eine Zeit da wurden sie einst bewacht um sie zu beschützen, damit man sie nicht stehle, weil ihr Bestand so zurückging. Ich danke meinen Vorfahren für die Liebe die sie trugen um das kleinste schönste zu bewahren. Tief verneige ich mich und Tränen vor tiefem Berührtsein fließen auf Mutter Erdes Boden.
DANKE unendlich Danke allen Wesen, den Menschen, den Pflanzen, den Tieren, den Kräften des Himmels und der Erde.















