Ich gehe auf alten Pfaden in meinem geliebten Ried, die schon meine Vorfahren gingen. Ich höre die Worte meines Vaters in meinen Ohren die mich heute einladen auf den Seinen zu wandeln.
Mit ihm im Herzen gehe ich hinauf, tue es ihm gleich wie er viele viele Jahrzehnte vor mir.
„Ich geh mal nauf die Märzenbecher, schau was sie machen.“ Sagte er jedes Jahr – und jedes Jahr ging er – viele Male.
Es hat ihn immer hinaus gezogen, er hat sich als Teil der Natur begriffen, die Pflanzen und die Tiere des Waldes waren ihm immer so lieb und nah, er liebte es verbunden zu gehen und ich kann so gut fühlen was ihn wohl ausgefüllt haben mag, wie reich sein Herz war wenn er draußen war.
Die Schwellenzeit dieser Tage ist so deutlich spürbar und im Dazwischen, spitzen sie bereits hervor. Nicht nur einzelne – viele sind es, die durch die Erde nach oben dringen. Es ergreift mich so tief.
In den Baumspitzen ein lebhaftes zwitschern, zwitschernd erzählen sie mir vom nahenden Frühling, ja er kommt, schon bald, unaufhaltsam, doch noch nicht heute.
Ich segne die Erde, die Samen, das Wunder welches sich im Innen vollzieht und sich im Außen ganz zart und gleichzeitg so kraftvoll zeigt.
Und ich bin so dankbar deine Tochter zu sein die dein Erbe auf ihre Weise weiterträgt mit einem reichen vollen liebenden Herzen zu dir.











